Tesla bashing – keine deutsche Erfindung

Ist zwar schon vom Februar 2013, aber dennoch relevant. Denn wenn die renommierte New York Times einen Fahrbericht liefert, indem ein Tesla Model S nach Strich und Faden zerlegt wird, bis hin zu dem, dass der Fahrer schließlich auf der Highway stehen bleibt, weil die Reichweitenangaben angeblich nicht stimmten – dann macht das Eindruck. So geschehen mit dem Artikel von John Broder vom 8. Februar 2013 unter der Überschrift Stalled Out on Tesla’s Electric Highway. Auf Deutsch: Ausgesetzt auf der Autobahn.

Blöd nur, dass ein modernes vollverkabeltes Auto wie ein Tesla alles aufzeichnet, in einem Log, der jede Position und jede Bewegung des Autos im Nachhinein nachvollziehbar macht. So haben sich die Tesla-Ingenieure das Auto, das dem Journalisten kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, vorgeknöpft und ausgewertet, und Elon Musk persönlich hat auf dem Blog von Teslamotors.com zu den Vorwürfen Stellung bezogen: A Most Peculiar Test Drive (13. Februar 2013). Echt lesenswert.

Wäre ja auch zu naiv zu glauben, dass gegen Eindringlinge in einen Milliardenmarkt nicht mit allen Bandagen gekämpft würde.

 

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